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Aktuelle wirtschaftliche Lage

Kroatiens Marktwirtschaft besitzt eine überwiegend privatwirtschaftliche Struktur.

Seit dem Jahr 2000 hat Kroatien endgültig den großen Einschnitt des Krieges überwunden und befindet sich in einem deutlichen Wachstum. Bereits im Jahr 2002 erreichte Kroatien ein starkes BIP-Wachstum von 5,2%.

Die industrielle Produktion erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr in 2003 um 4,1%.

Das Haushaltsdefizit verringerte sich seit 2001um 0,2% auf 6,3% des BIP in 2002.

In 2003 wird es auf 4,5% des BIP geschätzt. Belastungen der wirtschaftlichen Lage sind weiterhin

  • die Arbeitslosenquote (ca.14,0 %)
  • Verbreitete Illiquidität der Unternehmen
  • mangelnde Rechtssicherheit
  • eine defizitäre Sozialversicherung,
  • Produktivitätsrückstände
  • Hoher Anteil an staatlichen Betrieben

Die Regierung arbeitet intensiv an der Bewältigung der Probleme, da der Reformdruck bewusst ist. Hierbei wird Sie intensiv durch die EU und Ihre Mitgliedsstaaten unterstützt. Dies erfolgt durch:

Aktuell:

  • 6,2% 2000
  • 4,9% 2001
  • 2,2% 2002
  • 1,5% im Jahr 2003 (niedrigste Inflationsrate aller Transformationsländer).

Wirtschaftssektoren

Das Sozialprodukt berechnet sich 2003 aus:

  • verarbeitende Industrie: 17,6%,
  • Immobilienwirtschaft und –dienstleistungen: 8,6%,
  • Handel: 8,6%,
  • Verkehr, Transport und Kommunikation: 8,1%,
  • öffentliche Verwaltung: 8,3%,
  • Landwirtschaft, Jagd und Forsten: 7,2%,
  • Gesundheit: 4,7%
  • Ausbildung:4,3%.
     
  • Daraus alle zum Tourismussektor gehörenden Bereiche: 21%

In der verarbeitenden Industrie dominiert die Nahrungsmittelindustrie, gefolgt von der Erdölverarbeitung, der chemischen Industrie, der Herstellung von nichtmetallischen Mineralprodukten, der Herstellung von Metallprodukten, der Verlags- und Druckindustrie, der Textilindustrie sowie der Transportmittelherstellung.

Entwicklung des Tourismus

Der Tourismus ging in den 90ér Jahren kriegsbedingt sehr stark zurück, hat sich aber seit 2000 wieder erholt. Mittlerweile haben die Zahlen die Vorkriegsjahre deutlich überholt! Tendenz steigend!

Anzahl der Touristen

  • 1990: 8,5 Mio.;
  • 1991: 2,1 Mio.;
  • 1992: 1,9 Mio.;
  • 2002: 8,3 Mio.;
  • 2003: 8,9 Mio.
  • 2004: 9,4 Mio(geschätzt)

Außenhandel

Die wichtigsten Handelspartner:

  • Italien,
  • Deutschland,
  • Österreich
  • Slowenien

Ca. 55% des Außenhandels wird mit den Staaten der Europäischen Union abgewickelt.

 Wichtigste Exportgüter:

  • Schiffe,
  • Maschinenbauerzeugnisse,
  • elektrische und elektronische Komponenten
  • Textilien

Auslandsverschuldung:

  • 2002 = 15,4 Mrd. USD,
  • 2003 = 19,97 Mrd. USD,

 

Devisenreserven der Kroatischen Nationalbank:

  • 2003 auf 8,2 Mrd. USD.

Das Wirtschaftsdatenblatt Kroatien
Stand: März 2004 können Sie direkt beim Auswärtigen Amt abrufen. Es enthält ausführliche Zahlen und Statistiken
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=24&land_id=88

 

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